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Projektaufbau und Strukturen

Wie funktioniert HERMINE eigentlich?

1. Anmietung und Einrichtung einer Lagerhalle

Wir werden im Raum Würzburg eine Lagerhalle anmieten, um imstande zu sein, zu jeder Zeit Hilfsgüter annehmen zu können. Diese werden sortiert, verpackt und anschließend transportbereit gelagert. Dadurch wird ein kontinuierlicher Vorrat an Hilfsgütern aufgebaut, der es uns ermöglichen wird, adäquat und bedarfsorientiert auf humanitäre Notsituationen reagieren zu können.

2. Aufbau von Sammelstellen in der gesamten Region

Um das Spenden noch einfacher zu gestalten richten wir, zusätzlich zur Lagerhalle, Sammelstellen in der ganzen Region ein. Hierzu streben wir Kooperationen mit sozialen Institutionen, Unternehmen und anderen Einrichtungen an, die sich bereit erklären, Spenden entgegenzunehmen und temporär zu lagern.

3. Anschaffung eines Kleintransporters für Transportfahrten

Neben der Anmietung und Einrichtung einer Lagerhalle, ist die Anschaffung eines Fahrzeugs für den Transport von Spenden ein wichtiges Ziel von HERMINE. Spenden, die an Sammelstellen in der Region abgegeben wurden, werden so von unserem Team eingesammelt und in regelmäßigen Abständen zur Lagerhalle transportiert. Dort ist es uns möglich, diese für die Entsendung an Menschen in Not in Europa vorzubereiten.

4. Entsenden von Hilfsgütern an Menschen in Notsituationen

In der europäischen Flüchtlingshilfe kommt es immer wieder zu Versorgungsengpässen.
HERMINE will diesen entgegenwirken! Ziel ist es, Hilfsorganisationen an den europäischen Außengrenzen sowie innerhalb der Europäischen Union in regelmäßigen Abständen mit Hilfsgütern zu beliefern. Mit der Lagerhalle und eingespielten Strukturen im Rücken können wir einen Transporter – voll beladen mit Hilfsgütern – innerhalb von 72 Stunden nach Eingang eines Notrufs auf den Weg schicken.

5. Europaweite Vernetzung mit anderen Hilfsorganisationen

Um bestehende Versorgungsengpässe frühzeitig zu erkennen und diesen entgegenwirken zu können, ist es wichtig, im ständigen Austausch mit großen sowie kleinen Hilfsorganisationen zu stehen. Hierzu haben wir eine Informationszentrale eingerichtet, die sich europaweit mit Organisationen der europäischen Flüchtlingshilfe vernetzt und Informationen über aktuelle Ereignisse und Zustände sammelt, um in auftretenden Notsituationen zeitnah mit den nötigen Mitteln Hilfe leisten zu können.

Die Teams von HERMINE

Die Arbeit im Projekt HERMINE ist in drei Teams aufgeteilt, denen jeweils spezifische Zuständigkeitsbereiche zugeteilt werden: Marketing, Logistik und Administration. Aktuell umfasst das Team in etwa 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die sich meist in einem der Bereiche engagieren und so HERMINEs Arbeit ermöglichen.

Das Administrationsteam

organisiert anfallende Verwaltungsaufgaben. Darunter fallen die Vertrags- und Mitgliederverwaltung, die Buchhaltung, Patenschaftsbetreuung und der Email-Verkehr. Außerdem sammelt das Team unter anderem aktuelle Informationen über die Situation von Geflüchteten in Europa und strebt eine weitreichende Vernetzung mit anderen Hilfsorganisationen an.

Das Logistikteam

sorgt dafür, dass ein funktionierendes Lagersystem entwickelt und optimiert wird. Auch alle weiteren damit verbundenen Aufgaben, wie bspw. das Einholen von Informationen zu Versicherungen und Zollbestimmungen sowie die Beschaffung der nötigen Materialien, fallen in die Zuständigkeit dieses Teams. Nach der Einrichtung der Lagerhalle wird unser Logistikteam insbesondere für die Spendenannahme, eine nachhaltige Lagerung und die Entsendung von Hilfsgütern zuständig sein.

Das Marketingteam

ist für die Repräsentation des Projekts nach außen sowie die Beschaffung von materiellen und immateriellen Ressourcen verantwortlich. Die Arbeit des Teams umfasst unter anderem das Design der Werbemittel (wie Flyer oder Präsentationsmappen), das Verfassen von Texten, die Gestaltung der Online-Auftritte sowie das Anwerben von Unterstützer*innen. Hierfür organisiert das Team bpsw. Veranstaltungen, Info- und Fundraisingstände.

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